Durchblick zum Bourtziturm

19.4

Nur 14 km westlich von Finikounda komme ich zu einem der bekanntesten Fotomotive der Peloponnes: der weitläufigen Festung von Methoni. Die Venezianer bauten den Platz zum wichtigen Handelsstützpunkt aus, schon früher war der Ort durch seine Lage an der südwestlichsten Ecke der Peloponnes Ausgangspunkt der Kreuzritter auf dem Weg ins heilige Land. 1500 n. Chr. fiel er an die Türken und hatte später einige Besitzerwechsel zu verkraften.

Festung Totale
Bourtzi von Ferne
Brücke über die Felsen
...und zurück
Festungsinneres mit Granitsäule
Altes Gemäuer

Bucht von Navarino, Pylos

Navarinobucht-Ausgang
Überbleibsel der Türken
Abendstimmung auf Camping Erodios

Nach einem kühlen Kaffee im dringend benötigten Schatten an der Platia in Methoni reise ich weiter zum nächsten Höhepunkt, der Bucht von Navarino. Einige Inseln sorgen für eine geschützte Lage dieses für die Befreiung der Griechen von den Türken so wichtigen Ortes. Die fast kreisförmige Bucht hat einen Durchmesser von 4-5 Kilometern.

Vom türkischen Kastell Neo Kástro in der Nähe der Buchtöffnung zum Mittelmeer aus habe ich nun einen Eindruck, wie es im Jahr 1827 gewesen sein mag, als 27 Schlachtschiffe der Alliierten den größten Teil der 79 türkisch-ägyptischen Kriegsschiffe auf den Meeresgrund schickten und so den türkischen Truppen die Versorgung nahmen, ein wichtiger Schritt für die Unabhängigkeit der Griechen. Vom Kastell aus rolle ich in einer Minute auf die Mole am Hafen von Pylos, eines sympathischen Ortes, der erst im 19. Jh. gegründet wurde. Auf der Platia in Pylos erinnert eine Säule an die drei Admiräle der Alliierten.

Für die nächsten Tage ziehe ich auf Camping Erodios und ergattere gerade noch einen Platz in erster Reihe, neben Schweizern, Briten, Franzosen und Erlangener.

Campingstrand
Bucht
Navarinoinseln
Buchtidylle
In 1er reihe
Dreiecksäule zu Ehren der alliierten Admiräle