
23.6.
Paleokastritsa gilt bei vielen Korfioten als der schönste Platz auf Erden. Für mich sicher einer der spektakulärsten Plätze Griechenlands: eine große Bucht, unterteilt durch eine Reihe Halbinselchen, wodurch hinter jeder Ecke eine andere attraktive Stelle lauert, teilweise Sandstrand, teils Felsen, aber immer schön. Manche dieser Buchten sind nur mit dem Boot zu erreichen, Schiffsfahrten dorthin werden angeboten. Man sollte allerdings berücksichtigen, dass in dieser Gegend die Wassertemperatur generell 1 Grad unter der an der Ostküste liegt.
Ich fahre hinauf nach Lakones, das auch der „Balkon des Ionischen Meeres“ genannt wird und genieße den Blick über die atemberaubende Szenerie bis hin zur Inselhauptstadt und zum griechischen Festland. In der Taverne Castellino (N39 40.787 E 19 41.854) lasse ich mir bei bester Aussicht den berühmten Walnusskuchen und einen Frappee schmecken, bevor ich mich auf den Weg zum Kloster Panagia Theotókutis mache. Das weisse Kloster liegt auf einem Felsen hoch über dem Buchtausgang von Paleokastritsa und ist mit seinem blumenreichen Innenhof und der schönen Kirche eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Korfus. (N 39 40.169 E 19 42.047)
Wenige serpentinenreiche Kilometer nördlich von Lakones schließen sich die weiten Badebuchten von Agios Georgios, Arillas und Agios Stefanos an. Am Rande der Straße dorthin laden Direktvermarkter mit ihren Ständen zum Kauf von Olivenöl, Honig und Wein ein. Bei Korikis Panagiotis aus Bistonas decke ich mich nach einer Kostprobe mit einem hervorragenden Weisswein ein.