Die Festungshügel mit der Bucht von Gavitas

Die alte Festung

24.6.

Östlich der heutigen Altstadt von Kerkyra liegt die Festung auf zwei etwa 60 m hohen Hügeln. Zur Landseite hin wird die Festung, in der bis zum 16ten Jahrhundert Kerkyra lag, durch einen tief in den Fels geschnittenen Wassergraben, die Contrafossa, geschützt. Die weithin sichtbare Georgskirche ist im Stile eines dorischen Tempels gebaut. Vom höchsten Punkt beim Leuchtturm hat man einen einzigartigen Blick auf die ganze Stadt. 

Auch in diesem Bereich wurden einige dramatische Szenen des Bond-Films "In tödlicher Mission" gedreht.

Die Stadt zu Füßen der Festung

Blick vom höchsten Punkt der alten Festung beim Leuchtturm auf die Stadt Kerkyra mit der Brücke als Zugang im Vordergrund. Nahe der Brücke über den Contrafossa steht das barocke Denkmal des Grafen von Schulenburg, der im Dienste Venedigs Korfu erfolgreich und nachhaltig gegen die Türken verteidigt hat. Hinter dem Park liegt rechts die Esplanade als Mittelpunkt des sozialen und geselligen Lebens. Am rechten Bildrand erscheint die Neue Festung, links oben sieht man den Felsen Kaizer´s Throne oberhalb Pélekas (Kaiserstuhl)

Esplanande
Strassenszene

Stadt Kerkyra

Die Stadt hat einen eigenen Flair, denn Korfu wurde anders als sonstige griechische Inseln nie von den Türken besetzt und konnte sich 400 Jahre unter den Venezianern entwickeln. Dies spiegelt sich in der Architektur wider, es gibt schöne Torbögen, Reliefs und Skulpturen an den Häusern, schattige Arkaden und marmorgepflasterte Gassen prägen das Bild der Altstadt. Hauptplatz der Stadt ist die Esplanade vor der alten Festung, wo sich ein Cafe ans andere reiht.

Strassenmusiker
Rathaus
Wohnhäuser mit Arkaden
Schwimmbad im Hafenbecken
Postkartenmotiv
Kloster Vlachérna
Pontikonissi

Mäuseinsel und Kloster Vlachérna

Zahlreiche Reiseführer und etliche Postkarten tragen das korfiotische Motiv schlechthin. Kanóni heißt der Aussichtspunkt an der Spitze der Halbinsel Analipsi oberhalb des Flughafens, von dem aus der Blick über die beiden kleinen Inseln geht. Das leerstehende Kloster Vlachérna ist zu Fuß über einen kurzen Damm zu erreichen, zur Mäuseinsel Pontikonissi setzt man mit dem Boot über. Die Konturen der Insel ähneln durch den Bewuchs dem einer Maus. Hier hat schon Sisi oft und gerne gesessen, freilich gab es Ende des 19ten Jh. noch keine An- und Abflugschneise. Doch gerade deshalb kommen viele Besucher her, teilweise zum Baden. Ein langer schmaler Damm schließt die Lagune gegen das Meer ab, auf dem man bis unmittelbar unter die an- oder abfliegenden Flugzeuge kommt. Starten sie nach Norden, fegen die Abgase am Anfang der Startbahn mit ungeheurem Schub über das Wasser und man ist gut beraten, alles Bewegliche nicht auf der Mauer liegen zu lassen. Aus gleichem Grund wird am anderen Seite der Piste die öffentliche Hauptstrasse zur Stadt hinein bei jedem Start nach Süden durch Polizeifahrzeuge gesperrt, die Piloten geben Vollgas gerade mal 50 Meter von der Strasse entfernt.

Blick auf Kanoni
Mit LTU-Maschine aus Düsseldorf
Kloster 2
Kloster 3
Sonnenbaden in der Einflugschneise