
Früh um 10:30 Uhr habe ich ausgeschlafen und mich empfängt ein tiefblauer Himmel. Mit dem Rad geht’s die Uferpromenade entlang, wo Arbeiter dabei sind, den Strand zu reinigen und die Steine zu entfernen, die bis zur Saison durch Sand ersetzt werden. Im Ort wird fleißig gewerkelt, das eine oder andere Geschäft und Restaurant ist offen, sogar eine Postfiliale und eine Wäscherei. Vom Hafen mit den Fischerbooten und den Touristenschiffen aus machen die weißen, am Hang übereinander geschachtelten Häuser einen freundlichen Eindruck.
Der Sage nach sollen Dädalus und sein Sohn Ikarus wegen der vorherrschenden starken Winde von hier den Flug in die Freiheit versucht haben. Zwei Statuen erinnern an die beiden Flugpioniere, die ihre Chancen irgendwie vergeigt haben. Bei der stetigen steifen Brise hebt man schon ab, wenn man die Jacke aufmacht und die Arme ausbreitet.