Abends sollte es mit der „Nile Ruby“ weiter nach Norden gehen, deshalb war das Gepäck schon wieder unterwegs, als wir erst den Staudamm anschauten und dann auf der Insel Agilkia den Isis-Tempel Philae besuchten.

Die Göttin Isis, Namensgeberin unserer Reise, sollte uns im weiteren Verlauf noch öfter in Freskendarstellungen begegnen. Philae liegt wunderschön am ersten Katarakt unterhalb der Staumauer und wurde zum Schutz vor Schlamm wenige hundert Meter von seinem ursprünglichen Standort auf ein höheres Niveau versetzt.

Eine stimmungsvolle Felukkenfahrt zwischen den Inseln des Nilkatarakts führte zur Blumeninsel und ließ später den Nachmittag ausklingen.

Der Basar hatte mit seinen Waren, den Menschen und dem Lärm seinen eigenen Flair, deshalb war ein abendlicher Besuch unumgänglich. Dabei wechselte auch das ein oder andere Mitbringsel seinen Besitzer, nicht ohne gnadenlose Preisverhandlungen.