Karnak

Auf ein Mittagessen verzichteten wir wie üblich, um mehr Zeit für Karnak zu haben, denn hier waren wirklich vielfältige Besichtigungsmöglichkeiten. Dreimal mussten wir um den Stein mit dem Skarabäus laufen, damit ein Wunsch in Erfüllung geht. Beeindruckend war der Obelisk im hinteren Teil der Anlage. Eine Fülle von Statuen und Steinfiguren auf dem ganzen Gelände ziehen die Blicke auf sich. Herzstück ist natürlich die Säulenhalle mit ihren schier endlos hohen, von unten bis oben mit Szenen aus dem Leben der Pharaonen und zur Huldigung der Gottheiten verzierten Säulen.

Hier muss man verweilen, die Atmosphäre auf sich wirken lassen und sich vorstellen, wie die 36 Säulen aufgerichtet und schließlich die schweren Abschlusssteine auf die Kapitelle gewuchtet wurden.

Wir erfuhren, dass wohl der ganze Säulensaal mit Sand aufgefüllt worden war und dann die Steinmetze ihre Arbeit oben beginnend und mit Abtragen des Sandes immer weiter abwärts bis zum Säulenfuß fortgesetzt haben müssen.