
Die Reise war eine einmalige Erfahrung und ihren Preis wert. Uns war dabei schon vorher klar, dass 14 Tage Kultur mit häufigem frühem Aufstehen keine reine Vergnügungsreise sein konnten.
Aber wir haben die Geschichte Ägyptens an den wesentlichsten Orten in logischer zeitlicher Abfolge kennen und lieben gelernt, nicht zuletzt dank der guten Information der Reiseführer vor Ort. Dass wir uns, mit einschneidenden Folgen für die Trinkgeldkasse, nicht davor drücken konnten, von den Reiseführern in das ein oder andere Teppich-, Papyrus-, Parfüm-, Alabaster- und sonstiges Geschäft genötigt zu werden, sei nur an Rande erwähnt und gehört wohl dazu.
Schließlich durften wir noch mehrmals Wüste und Niltal von oben betrachten, weil unser Flugzeug von Luxor im Landeanflug auf Kairo wegen Sandsturms wieder umkehren musste und wir einen halben Tag im Flughafen Luxor festsaßen.
Unsere orientalische Gelassenheit, mit der wir es hinnahmen, war allerdings hinüber, als wir später in letzter Sekunde den Anschlussflug in Kairo erwischen mussten, mit einem Vertreter der Reisegesellschaft durch den Flughafen hetzten und der Beamte an der Passkontrolle eben dies Gelassenheit demonstrativ pflegte.